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Aktuell:Der AK Einkaufswagen von Attac München hatte sich zum Ziel gesetzt,Möglichkeiten der Organisation von Kaufboykotten zu prüfen. Nach fast einjähriger Arbeit haben wir im Plenum von Attac München am 1.10.07 das Projekt "KaufNix von verantwortungslosen Firmen" vorgeschlagen. Es hatte zum Ziel, eine neue, Aufklärung und Druck erzeugende Aktionsform zu erproben, dadurch Attac München neue Leute zuzuführen und ein Stück zivilgesellschaftlicher Gegenmacht aufzubauen (Projektvorschlag siehe weiter unten). In der Plenumsdiskussion, aber auch in der nachfolgenden Sitzung des Arbeitskreises und des Ko-Kreises von Attac München zeigte sich überwiegend Sympathie mit den allgemeinen Zielsetzungen des Projektes, aber auch verbreitete Bedenken. Sie betrafen die Größenordnung des Projektes, einige vorgeschlagene organisatorische und konzeptuelle Details, vor allem die rechtliche Risiken, die man bei Boykotten sah. Angesichts dieser Bedenken und des zu Tage getretenen begrenzten Engagements halten wir das Projekt für in absehbarer Zeit nicht realisierbar. Der Arbeitskreis stellt seine Arbeit daher bis auf Weiteres ein. Wir sind aber bereit, die Arbeit an der Vorbereitung von Konsumentenboykotten wieder aufzunehmen, wenn Attac München einen konkreten Anlass sieht, beispielsweise einen akuten Verstoß einer Firma gegen soziale, ethische oder ökologische Normen. Die Diskussion über das Projekt hat gezeigt, dass die Bedenken gegen das Projekt auch auf unterschiedlichen konzeptuellen Vorstellungen von politischen Aktionen beruhen, die unter Münchner Attacis bestehen. Wir regen eine grundsätzliche Debatte darüber an, wieviel Druck und Risiko Attac München bei seinen Aktionen in Kauf nehmen will. Fragen und Kommentare an Harro Honolka, steuern@attac-m.org__ Erstellt von: Hagen, letzte Änderung: Sonntag, 28. Oktober 2007 [16:43:05 UTC] von Honolka | Impressum / Copyright |
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