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Rundreise anlässlich der weltweiten Aktionswoche für globale Gerechtigkeit:
Bio-Bananenproduzentin aus Ecuador besucht attac und Nord Süd Forum München Auf Einladung von Attac München und dem Nord Süd Forum ist am 11. April 2005 Rosa Guerrero Telcan aus Ecuador zu Gast. Sie ist Vertreterin der Kleinproduzenten-Vereinigung UROCAL und besitzt selbst eine Bananenparzelle (4 ha) bei Machala in der südlichen Provinz El Oro. Bereits seit Jahren exportiert UROCAL Bio-Bananen an die deutsche Fairhandelsorganisation BanaFair. Rosa Guerrero kann also aus erster Hand von den Möglichkeiten und Hoffnungen der ecuadorianischen Kleinbauern-Familien erzählen. Genauso wird sie auch vom bitteren Alltag auf den großen Bananenplantagen sprechen, etwa der mangelnden sozialen Absicherung, dem Einsatz hochgiftiger Pestizide und der Verhinderung gewerkschaftlicher Mitbestimmung. Die Veranstaltung mit Dia-Vortrag beginnt um 20 Uhr im EineWeltHaus (Schwanthalerstr. 80 / Großer Saal). Konkreter Anlass der Reise ist die Beteiligung von Rosa Guerrero an der Aktionswoche für globale Gerechtigkeit, die vom 8. bis 16. April stattfindet. In Deutschland wird sie von der Welthandelskampagne „Gerechtigkeit jetzt!“ vorbereitet, einem Zusammenschluss von 36 Organisationen aus den Bereichen Entwicklung, Kirche, Umwelt, Menschenrechte und Gewerkschaften. Auch BanaFair ist Mitträger der Kampagne, die mit dem Motto „Gerechtig-keit ist keine Ansichtssache“ u.a. den Schutz kleinbäuerlicher Landwirtschaft fordert. Die Woche startet am 8./9. April mit einer Auftaktveranstaltung in Bonn. Am 10. April werden bundesweit thematische Gottesdienste gefeiert. Danach gibt es zahlreiche dezentrale Aktio-nen, bis die Aktionswoche mit einem bunten und kreativen Abschlusstag am 16. April in Berlin endet. Der Bananensektor ist exemplarisch für ungerechte Handelsstrukturen und die Notwen-digkeit einer menschenrechtlichen Verantwortung der Konzerne. Gerade kleine Bananenkooperativen wie UROCAL sind den Ungerechtigkeiten und dem Preisdruck des Welt-marktes oft gnadenlos ausgeliefert. Vorzugsbedingungen für Bananen aus menschen-würdiger und umweltschonender Produktion sind für sie existentiell. Durch den Handel mit BanaFair und einen angemessenen Kaufpreis kann zahlreichen Produzentenfamilien ein festes Einkommen gesichert werden. Zudem geht eine Fair-Trade-Prämie direkt an UROCAL, um Gesundheits- und Bildungsprojekte in der Anbauregion zu finanzieren. Pro Woche importiert BanaFair derzeit über 2.500 Kisten (zu je 18 kg) mit fair gehandelten Bio-Bananen von UROCAL. Weitere Informationen erhalten Sie gerne bei BanaFair, Florian Hundhammer Tel.: 06051 / 836622 Mail: Info@Banafair.de Im Netz: http://www.banafair.de Michael Drechsler, Vorstand des FAIRKAUF Handelskontor eG.: „Fairer Handel – Konsum mit Zukunft!“ Das FAIRKAUF Handelskontor eG, München Seit 1988 gibt es die eingetragene Genossenschaft FAIRKAUF Handelskontor eG, ein selbstverwalteter Betrieb mit derzeit 14 Mitgliedern. Im Geschäftsjahr 03/04 erwirtschaftete Fairkauf einen Umsatz von 877000 Euro. Zu FAIRKAUF zählen der Weltladen in der Weissenburgerstrasse 14 in Haidhausen und ein Fairhandelszentrum für gepa-Waren, das Weltläden, Bioläden und Öko-Bäckereien in der Region beliefert. Das FAIRKAUF Handelskontor ist auch als Großhandel für Ökoweine, Kräutertees, handgeschöpftes Papier u.v.m. tätig. FAIRKAUF ist ein Modell für Eine Welt von morgen: ein neuer, gerechterer Handel wird nicht für die Zukunft gefordert, sondern bereits jetzt Stück für Stück realisiert. Michael Drechsler, 45, Vorstand und Gründungsmitglied von FAIRKAUF, erläutert in seinem Referat: Was ist Fairer Handel? Wer sind die Träger des Fairen Handels in Deutschland / Europa, und welche Zertifizierungen (z.B. Transfair Siegel) gibt es? Weitere Themen: Wo kann ich fair gehandelte Produkte kaufen? Wie funktioniert Fairer Handel (der Weg des Kaffees vom Produzenten in den Weltladen) und: Was bewirkt der Faire Handel? Fairer Handel ist zwar noch eine Nische, hat aber ganz klar Zuwachs: So konnte z.B. der Großhändler Gepa 2004 ein Umsatzplus von 7 % verbuchen. Auch sind die Strukturen inzwischen viel besser, als noch zu Zeiten kleiner Hilfsprojekte, die in den 80er Jahren begannen. Fairer Handel – Konsum der Zukunft ? Wir hoffen es! Kontakt: Michael Drechsler FAIRKAUF Handelskontor eG Brecherspitzstr. 8 81541 München Tel: 089 - 656984 http://www.fairkauf-muenchen.de Erstellt von: b:0;, letzte Änderung: Donnerstag, 31. März 2005 [10:31:23 UTC] von b:0; | Impressum / Copyright |
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