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REFERAT SANDRA:
Franz Alt, Rosi Gollmann, Rupert Neudeck: Eine bessere Welt ist möglich: Ein Marshallplan für Entwicklung und Freiheit Zur Person Franz Alt: 1971 Fernsehreporter bei Flut in Bangladesch, bezeichnet sich als Journalist, berichtete mehrmals über die Andheri-Hilfe (Gollmann), Cap Anamur (Neudecks) und Grünhelme (Neudecks) in z.B. Report, Querdenker und Grenzenlos, sammelt Spenden, schon über 100 Millionen, Projekte filmt er meist selber vor Ort, war 2004/2005 im Tsunami Gebiet mit den anderen Buchautoren Zum Titel des Buches: Franz Alt begründet seinen Glauben an eine besseren Welt sehr stark mit der enormen finanziellen Spendenbereitschaft weltweit nach dem Tsunami in Asien 2004/2005 und mit den Erfolgen der praktischen Projekte seiner Co-Autoren. Er schließt sich (wie so viele) der Idee des globalen Marshallplans an um das Millenniumsziel der UNO „bis 2015 die Armut um 50 % zu reduzieren“ zu erreichen. Zitat Willy Brandt: "Entwicklungshilfe von heute ist Friedenspolitik von morgen" Für den vorgeschlagenen Marshallplan müssten ab 2008 jährlich 105 Milliarden Dollar von allen Industrieländern zusammen aufgewendet werden - das wäre 0,6 % des Bruttoinlandprodukts der Industrieländer. (S. 55/56) Ist-Stand: 0,3 % des BIP der Industrieländer Vorbild: Nachkriegs-Marshallplan (S. 55) US-Amerikaner haben 4 Jahre lang mit jährlich 1,3 % ihres Bruttoinlandprodukts den Marshallplan finanziert Argument: Finanzierbarkeit möglich, da die Welt heute mehr als das 15fache für Rüstung und Militär ausgibt. (S. 56) Nötige Vorraussetzungen laut F. Alt: 1. Demokratisierung Russlands und Chinas, der arabischen Welt, Afrikas und Zentralasiens Eine Demokratie ist die beste Staatsform für eine gedeihliche Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft (S. 105) 2. Statt Kapitalismus und Sozialismus die Soziale Marktwirtschaft Definition: Eine soziale Marktwirtschaft will eine freie Wirtschaftsordnung innerhalb eines sozialen Rahmens, der einen gewissen Wohlstand für alle garantiert. Jedermanns Grundbedürfnisse nach Essen, Wohnen, Bildung, Kleidung und Gesundheit werden von der Gesellschaft, dass heißt dem Staat, garantiert befriedigt. (S. 60) Jetzt neu: Ökologische Belange ebenfalls wichtig als Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen 3. Abschaffung von Vergünstigungen wie Kohlesubventionen, oder Steuerbefreiung von Flug- und Schiffsbenzin und höhere Besteuerung von Ressourcenverbrauch 4. Entwicklungshilfe koppeln mit politischen Auflagen, damit das Geld nicht in den Taschen korrupter Eliten verschwindet 5. 100 % Umstieg auf erneuerbare Energien, insbesondere Solarenergie, in den nächsten Jahrzehnten (S. 94) 6. Chancengleichheit setzt einen starken Staat und eine funktionierende Demokratie voraus (S. 107) Zitat Willy Brandt: „Mehr Demokratie wagen“ Zitat Ludwig Erhard: „Wohlstand und Arbeit für alle“ Fakten Fakten Fakten: UNO Experten haben am Ende des 20. Jahrhunderts errechnet, dass auf der Erde 12 Milliarden Menschen ein gutes Leben ohne Hunger und Elend führen können. Jede Milchkuh in der EU wird mit 2 Euro am Tag subventioniert, während mehr als 1 Milliarde Menschen mit weniger als 1 Euro am Tag leben müssen. Die 4 reichsten US-amerikanischen Männer verfügen heute über mehr Geld als die 1 Milliarde der Ärmsten. Die Hälfte der Menschheit wird von den UN als arm eingestuft. In Simbabwe ist die Lebenserwartung wieder auf 34 gesunken in Sambia auf unter 33. 2 Milliarden Menschen haben schon heute nicht genügend zum Essen. Jeden Tag sterben 26.000 Menschen an Hunger oder an vermeidbaren Krankheiten und Wassermangel. Ein deutsches Kind hat im Alter von 2 Jahren schon so viel Papier verbraucht als ein Mensch in Indien, China oder Afrika während seines ganzen Lebens. ***************************************************************************** ACHTUNG Hier wird über die Andheri-Hilfe, Cap Anamur und die Grünhelme berichtet: http://www.sonnenseiten.de Erstellt von: KatjaR, letzte Änderung: Freitag, 04. November 2005 [17:05:16 UTC] von Hagen | Impressum / Copyright |
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