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gepaGesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH1975 gegründete Importgesellschaft, die vorwiegend Lebensmittel, Handwerksartikel und Textilien aus der sogenannten 3. Welt (Afrika, Asien, Lateinamerika) importiert Jahresumsatz heute: ca. 37 Millionen Euro Richtlinien langfristige Handelsbeziehungen festgeschriebene überdurchschnittliche Preise, die die Produktionskosten decken und die darüber hinaus eine Entwicklung ermöglichen auf Wunsch Vorfinanzierung der Ware (Kleinkredite) Gesellschafter Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V. Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Vertrieb 800 Weltläden 6.000 Aktionsgruppen Online-Shop Bioläden Werkskantinen Bildungsstätten Lebensmitteleinzelhandel (kleine Läden aber auch Ketten wie Tengelmann, Edeka, Eurospar usw.) Obi Geschichte - 1975 Jahresumsatz 2,6 Millionen DM, Slogan „Wandel durch Handel“ - 1978 Jutetaschen aus Bangladesh mit dem Slogan „Jute statt Plastik“ - ab 1980 Solidarität mit Nicaragua durch Verkauf des berühmten Nicaragua-Kaffees: 1979 gelang den Sandinisten in Nicaragua die Revolution gegen die repressive, gewalttätige Somozadiktatur, die Sandinisten richteten einen sozialen Staat ein (Alphabetisierungskampagnen, Gesundheitskampagnen, Landumverteilung) den viele linke Gruppen in aller Welt durch Solidaritätsbeweise unterstützten (z.B. Mithilfe bei der Kaffeeernte). Durch eine von der CIA unterstützten Guerillakrieg war die Bevölkerung nach 10 Jahren Terror ausgelaugt und wählte die von den USA unterstützte Violeta Chamorro, die ein Ende des Terrors versprach. Heute sind die vielen guten Errungenschaften aus der Sandinistenzeit leider nur noch Geschichte. Nicaragua ist hochverschuldet und das zweitärmste Land Lateinamerikas nach Haiti. Aufgrund von Einmischung des Internationalen Währungsfonds in den Kaffeemarkt (Kreditvergabe an Vietnam und Indonesien um Kaffee zu produzieren) lohnt es sich heute für viele kleine Kaffeebauern in Nicaragua nicht mehr ihre Plantagen zu bewirtschaften, da die Produktionskosten zu hoch sind. Ab dem Jahr 2000 kommt es zu Hungermärschen aus den Kaffeeanbaugebieten im Norden Nicaraguas in die mehr als 100 km entfernte Hauptstadt Managuas um auf die elende Situation der Kaffeebauern aufmerksam zu machen. Dabei sterben einige an Hunger und Erschöpfung, vor allem Kinder. - 1985 Jahresumsatz 15-16 Millionen DM, Personal: 39 Personen, 200 Weltläden - 1986 erster Bio-Kaffee „Organico“ aus Mexiko von der Kleinbauerngenossenschaft UCIRI - 1987 erstes Bio-Tee-Projekt mit dem Handelspartner Stassen aus Sri Lanka - 1989 Gepa Produkte auch in Supermärkten erhältlich - 1992 - Gründung des Siegels TRANSFAIR - Gründung der Abteilung Großverbraucher - 600 Weltläden - 1995 - Gründung des Fair Trade Vereins als Partnerorganisation der Gepa zur Förderung von Bildungsarbeit und der Handelspartner - Gründung der Fair Trade Beteiligungsgesellschaft als 100 % Tochter der Gepa um dem kapitalintensiven Handel Darlehen zur Verfügung zu stellen - 1998 Die Gepa macht mit ihrer Kampagne „Fair Pay - Fair Play“ auf niedrige Löhne und Kinderarbeit in der pakistanischen Fußballindustrie aufmerksam - 2001 erstmals „Faire Woche“ mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit - 2002 Gründung des Forums Fairer Handel: Mitglieder sind Organisationen die ausschließlich im Fairen Handel arbeiten wie die gepa, und Akteure, die die Förderung des Fairen Handels als einen der Schwerpunkte ihrer Arbeit sehen, wie z.B. die Gesellschafter der Gepa Misereor und EED. - 2004 Gepa beteiligt sich aktiv an der bundesweiten Verbraucherinitiative „Fair Feels Good“ Die Taz bringt mit der Gepa zusammen den tazpresso heraus. Einen Espresso den man z.B. bekommt, wenn man die Taz abonniert. Erstellt von: KatjaR, letzte Änderung: Sonntag, 23. Januar 2005 [23:45:44 UTC] von KatjaR | Impressum / Copyright |
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