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Protokoll der KoKreis-Sitzung am 18.9.2006
Anwesend: Brigitte, Marco, Christian, Honolka, Sue, Toni, Bernd, Gisela, Stefan, Christiane, 2 x Barbara, Andrea, Raul Entschuldigt: Jochen Christian teilte mit, dass er nach zwei Jahren aktiver Arbeit für den Attac Treffpunkt gern wieder etwas anderes machen möchte. Da sich niemand gefunden hat, der die Arbeit fortführt, wird der Treffpunkt bis auf weiteres eingestellt. Dank an Christian für die hervorragende Arbeit. Tagesordnung: 1. DGB-Aktionstag am 21.10. DGB und Einzelgewerkschaften rufen für den 21. Oktober zu einem bundesweiten Aktionstag gegen Sozialabbau mit zentralen Demos in Berlin, Dortmund, Wiesbaden, Stuttgart und München auf. In München sind – zumindest durch ver.di – Bündnispartner eingeladen, sich an der Vorbereitung und Durchführung zu beteiligen. (11.10. Aktiventreff zur Vorbereitung). Attac Deutschland ruft zum Aktionstag mit auf und hat in einem offenen Brief die Gewerkschaften zu einer gesellschaftlichen Allianz gegen neoliberale Politik aufgerufen, die in gemeinsamen Protesten gegen G8 im nächsten Sommer münden soll. Der Brief soll für Münchner Verhältnisse umformuliert und als unser Aufruf zur Demo genutzt werden. -> Bernd und Barbara B. Auf dem Plenum wird der Aktionstag und der Attac-Aufruf kurz vorgestellt. Ansprechpartner für Attac Deutschland -> Barbara B. 2. Solidarische Ökonomie Stefan stellte kurz das Konzept der Veranstaltungsreihe „Solidarische Ökonomie“ vor. Der Kongress findet am 24.-26. November in Berlin statt, zuvor soll im Herbst eine 'Info-Tour’ mit internationalen ReferentInnen stattfinden. Die Frage, ob Attac München sich mit einer oder mehreren Veranstaltungen in die Tour einklinkt, wurde kontrovers diskutiert, insbesondere auch, da Stefan das Konzept nicht vorliegen hatte und genauere Infos über Inhalte der Vorträge fehlten. Auch wurde eingewendet, dass wir in München im Herbst zu viele andere Termine hätten. Ein Meinungsbild zur Teilnahme im KoKreis war mit 5 zu 5 (mit zwei Enthaltungen) ein Patt; schließlich wurde einstimmig beschlossen, dass Stefan auf dem nächsten Plenum das Konzept vorstellt und dort über die Teilnahme von Attac München entschieden wird. 3. Zum Fest der Solidarität am 30.9. am Rotkreuzplatz wollen wir uns mit einem Stand zur Bahnaktion beteiligen. Bernd übernimmt den Hin- und Rücktransport, Andrea und Brigitte kümmern sich um den Stand. Weitere Leute für die Standbesetzung werden gesucht. 4. Nachbesprechung 1. 9 Bernd verteilte einen Leserbrief von Walter Listl mit einer guten Stellungnahme zum Verhalten gegen Neonazis. 5. Harro Honolka stellte seine Planung für eine Kampagne zum Konsumentenboykott und warb um Unterstützung. Die Kampagne soll im Herbst 2007 starten und mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen zu Kaufboykotten gegen Konzerne aufrufen, die besonders fleißig von allen Möglichkeiten zur Steuerflucht Gebrauch machen. Es gab Fragen und Bedenken, insbesondere aber große Zustimmung zu dem Vorhaben. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es in einem Plenum oder einer geeigneten Veranstaltung genauer vorgestellt und weiter diskutiert werden. 6. Oktober-Plenum Hauptthema wird Palästina/Israel sein mit zwei Referenten (Fuad Hamdan und Gabriel Levi). Es soll genügend Zeit für das Thema bleiben und alle anderen Themen entweder sehr kurz oder im Anschluß diskutiert werden. Moderation: Bernd und Brigitte 7. Bahn-Aktion Findet am 12.Oktober statt, am 20.9. 19:00 Uhr Vorbereitungstreffen. Bernd brachte stellte die Frage, ob wir ein geplantes Filmprojekt „Bahn unter dem Hammer“ unterstützen wollen, das von der Produzentin des Films „Das blaue Gold“ geplant ist. Alternativ wurde vorgeschlagen, einen Kinospot zu dem Thema zu machen, falls der Film nicht zustande kommt oder zu spät kommt. Am Filmabend (26.9.) soll über Unterstützung des Filmprojekts entschieden werden. Ein Vortrag von Wolfgang Hesse zum Thema Bahnprivatisierung soll vorerst nicht stattfinden, Toni soll aber Kontakt halten. 8. Ratschlag Auf dem Plenum soll besprochen werden, wer hinfährt bzw. Delegierter ist. 9. Attac-Unterstützung für div. Projekte Bis eine Grundsatzentscheidung gefunden wird, soll wie bisher von Fall zu Fall entschieden werden. Da sich niemand gefunden hat, der eine Grundsatzdiskussion vorbereitet, hat der KoKreis das Thema an sich selber zurückdelegiert. 10. „V-Leute“ Bernd und Stefan bereiten einen Brief an ... und ... vor. Die beiden sollen aufgefordert werden, sich einer Diskussion zu stellen und mit ungreifbaren Diffamierungen aufzuhören. Es soll ihnen deutlich gemacht werden, dass sie bei uns nicht mehr gern gesehen sind. 11. Sonstiges
Barbara Buchwieser Erstellt von: b:0;, letzte Änderung: Donnerstag, 26. Oktober 2006 [23:37:03 UTC] von b:0; | Impressum / Copyright |
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