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Pressemitteilung von Attac München, 9.11.2007
= Basic AG und die Schwarz-Gruppe trennen sich = Rückkehr zur "ursprünglichen Basic-Philosophie" angekündigt Die Münchner Biomarkt-Kette Basic hat drei Tage nach der Trennung von Finanzvorstand Johann Priemeier (siehe unsere gestrige Pressemeldung) nun auch den Rückzug der Schwarz-Gruppe (Lidl) aus dem Aktionärskreis angekündigt. Die Schwarz-Gruppe hatte sich im Lauf dieses Jahres 23 % der Basic-Anteile gesichert. Laut einer Pressemeldung der Basic AG vom heutigen Freitag sei "die psychologische Wirkung des Einstiegs in das Kapital der Gesellschaft unterschätzt" worden. Man habe sich daher einvernehmlich getrennt. Mit dem Investment des Discounter-Konzerns sollte ein flächendeckendes Wachstum der Bio-Kette mit bis zu 50 neuen Filialen pro Jahr finanziert werden. Sowohl der Lidl-Einstieg als auch der geplante Verdrängungswettbewerb waren in der Bio-Branche massiv kritisiert worden und hatten zu Kundenboykotten und einer Protestkampagne geführt, die von Attac München und anderen Organisationen koordiniert wird. Laut Basic sollen nun "ein moderates Wachstum und Kooperation in der Branche" wieder Leitbilder des Unternehmens sein. Basic sei "stolz" auf seine kritischen Kunden. Für die konsumkritischen Münchner Gruppen scheint so ein voller Erfolg ihrer Kampagne "Kein Lidl bei Basic" möglich zu sein, auch wenn für den Ausstieg der Schwarz-Gruppe noch keine genauen Modalitäten genannt wurden. Luise Rauschmayer vom Münchner Sozialforum sprach von "guten Nachrichten, wenngleich konkrete Informationen wie etwa ein Zeitplan noch fehlen". Weitere Informationen: http://www.basic-lidl.info Kontakt: Hagen Pfaff, presse@attac-m.org Tel. (089) 30 66 78 32 / 0175 780 26 90 Erstellt von: Hagen, letzte Änderung: Freitag, 09. November 2007 [17:58:42 UTC] von Hagen | Impressum / Copyright |
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