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Plenum-Protokoll 2006-9 gesperrt

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Protokoll des Plenums vom 04.09.2006
Themenkategorie: Attac München
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PROTOKOLL zum Plenum vom 04.09.06


Moderation: Gisela und Barbara E. (Teil I), Christiane (Teil II)

- Gefaßte BESCHLÜSSE sind bei den jeweiligen Punkten markiert und untenstehend ausgeführt -

Teil I) Veranstaltungesberichte, neue Termine, Projekte, Anfragen

  • Berichte von Veranstaltungen zum Antikriegstag: Rede von Herrn Zumach als sehr gut geschildert./ Es wird jedoch die - besonders in Anbetracht der aktuellen Kriegssituation - insgesamt eher geringe Beteiligung seitens attac München beklagt. / Erneut war es auf dem Marienplatz zu einer unerfreulichen Zusammenkunft mit Neonazis gekommen.(1)
  • Thema Finanzen/Mitgliedsbeiträge: Bernd berichtet von einer nicht geringen Anzahl Münchner Mitglieder, die aufgrunddessen, daß deren Zahlungen bei attac-Deutschland erfolgen, namentlich nicht bekannt und somit nicht kontaktierbar sind; aus datenschutz-rechtlichen Gründen darf attac D hier keine Auskünfte geben. (2)
  • Bericht vom street-life-festival: der Stand war gut besucht, schätzungsweise 80% gegen Privatisierung, etwa 20% wollten noch mehr Information, Argumente haben. Wichtiges Thema: 'Wissensstand am Infostand..' (3)
  • Thema Bahn: Aufgrund der Vertagung der Entscheidung im Bundestag vergrößern sich die Chancen für eine Einflußnahme, sodaß sich die Frage stellte, wie die Zeit am besten genutzt werden kann. Spektakuläre Aktionen - etwa Gleisbesetzung o.ä - sind bisher nicht erfolgt. Kontakt mit W. Wolf wird gehalten, er will gerne nochmals kommen. Ferner werden Abgeordnete kontaktiert. Christiane schlägt vor, die Energie von möglichst vielen AKs für die Dauer der Kampagne zweckgerichtet zu bündeln. (4)
  • Winterschule: findet Januar oder Februar statt. Themen-, Referentenvorschläge sollen bei Marco eingereicht werden.
  • Die Berliner Theatergruppe "tango mortale" benötigt Unterstützung: sowohl was Organisatorisches (Aufführungsräume, Termine etc.) anbelangt, als auch finanziellen Support. Die, die die Truppe kennen, plädieren für eine Unterstützung. (5)
  • Hoffest Riem: Marco möchte hierfür noch einige Leute, die in der Materie gut eingearbeitet sind.
  • "Solidarische Ökonomie-Tour": bevor dem Ende Oktober stattfindenden Kongress über Solidarische Ökonomie reisen Speakers von der Bewegungs-Akademie durchs Land, die auf Vorträgen über Formen und Modelle der S.Ö. informieren. Frage: soll auch nach München eine Einladung erfolgen? Zur Entscheidungsfindung wird Stefan genauere Infos besorgen.
  • Fest der Solidarität: findet am 30.09. auf dem Rotkreuzplatz statt
  • attac-Chor: hat guten Zulauf, trifft sich ab jetzt statt Montag- am Mittwochabend
  • Erzählabend: Leute die dabei waren, werden am 07.09. von der Sommerakademie Karlsruhe berichten.
  • Weltsozialforum im Sommer 07 in Nairobi: attac Deutschland schlägt vor, daß einzelne Lokalgruppen jeweils einen Beobachter dorthin entsenden. Gisela meldet sich spontan für München; eine endgültige Entscheidung kann erst nach einer allgemeinen Bewerbungsmöglichkeit gefällt werden.

B e s c h l ü s s e:
1) Eine geeignete Form des handlings solcher Situationen soll baldmöglichst gemeinsam überlegt werden.
2) attac D soll gebeten werden, bei den betreffenden Mitgliedern wegen Datenfreigabe anzufragen
3) Erst weniger gut eingearbeitete Leute sollen nicht allein am Stand gelassen werden, bzw. sie sollen Zeichen geben, wenn sie Unterstützung brauchen
4) Andrea und Bernd übernehmen die Koordination einer 'AG Bahn'
5) Finanzielle Unterstützung: ja (Höhe ist noch nicht ganz geklärt(?))

Teil II) Das Konsensprinzip / Plenumsbefragung

Christiane gab eine Zusammenfassung der im Sommer stattgefundenen Klausur zum Thema Konsens / Strukturen bei attac München: Raul hatte dort über das Konsensprinzip referiert . Auch aufgrund von Zeitverkürzung (durch WM-Spiel) waren einige Fragen offen geblieben. Da das Konsensprinzip in Bedeutung und Funktionsweise (s. hierzu auch das attac-Selbstverständnispapier) nicht allgemein gänzlich klar ist, war die Fortsetzung seiner Behandlung beschlossen worden.

Christiane stellte dar, daß es ein Hauptcharakteristikum des Konsenses ist, die Diskussionsbeteiligung sowie allgemein Partizipation der Gruppe zu stärken und daß aber gleichzeitig Partizipation die Bedingung für ein Wirksamsein des Konsensprinzips ist, da dieses andernfalls unmerklich geschwächt, d.h. zur Formalität werden kann.

Da die Gruppendynamik eine unmittelbare Auswirkung auf jede Form von Partizipation hat und weil im Vorfeld der Konsens-Klausur verschiedentlich Kritiken laut geworden waren - darunter auch z.B. die unmittelbar plausible Beobachtung, daß die aktive Teilnahme, etwa im Plenum sich seit einiger Zeit eher auf dieselben Personen beschränken würde - hat die Vorbereitungsgruppe dem Plenum eine Selbstbefragung vorgeschlagen, die sich selbst und die anderen über die eigene und die erlebte allgemeine Befindlichkeit in der Gruppe aufzuklären helfen soll. Dieser Vorschlag wurde kontrovers diskutiert, verschiedene Bedenken, Einwände und Anregungen vorgebracht. Die Befragung wurde schriftlich und anonym durchgeführt, die Ergebnisse danach aufgrund der vorgerückten Stunde zunächst nur vorgelesen. Die Ergebnisse - sind inzwischen in schriftlicher Form zugänglich - und das Thema überhaupt sollen in einem der kommenden Plena wiederaufgegriffen werden.
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Erstellt von: Hagen, letzte Änderung: Sonntag, 11. November 2007 [13:03:26 UTC] von Hagen | Impressum / Copyright