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Pressemitteilung von Attac München, 18.11.2005
Liebe MedienpartnerInnen, auch Attac München beteiligt sich an der Kampagne "Hongkong platzen lassen!" gegen die Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) vom 13-18.12.2005 in Hongkong. Zur Einstimmung laden wir ein zu einem Vortrag mit Diskussion und Aktionsplanung: = 10 Jahre sind genug! Stoppt die WTO = Vortrag und Aktionsplanung zur Ministerkonferenz in Hongkong = Referent: David Hachfeld, Berlin (Attac-AG Welthandel / WTO) = Freitag, 25.11.2005, 19.00 Uhr = EineWeltHaus, Schwanthalerstraße 80, München Programm:
Für Rückfragen: Hagen Pfaff, Tel. 0175 780 26 90 / (089) 30 66 78 32 presse@attac-m.org Nähere Informationen zur Attac-Kampagne "Hongkong platzen lassen!": http://www.attac.de/wto/hongkong.php Basisinfo: Vom 13.-18. Dezember 2005 findet die sechste Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO in Hongkong statt. Der letzte Gipfel im mexikanischen Cancun scheiterte 2003 am Widerstand vieler Entwicklungsländer gegen eine entwicklungs-, menschen- und umweltfeindliche Liberalisierungsagenda. Unterstützung hierfür kam von Nichtregierungsorganisationen rund um die Welt. Doch im Sommer 2004 wurde der Liberalisierungszug der WTO still und heimlich wieder auf die Gleise gestellt. Indem die Vertreter der EU und der USA auf einige der strittigsten Punkte aus der schönfärberisch "Entwicklungsagenda" getauften Verhandlungsrunde verzichteten, ermöglichten sie aktivere Verhandlungen in anderen Bereichen. Diese versprechen Marktzugang für große Konzerne, mit ruinösen Folgen für Mensch und Natur. Nach dem ergebnislosen Abbruch des Treffens des Allgemeinen Rates der WTO Anfang Dezember sind die Erwartungen für den Hongkong-Gipfel in der WTO niedrig angesetzt, um ein Scheitern von vornherein auszuschließen. Aus einer Pressemeldung des SPIEGEL-Verlags: Peter Sutherland, früher Generaldirektor des WTO-Vorläufers Gatt, jetzt Chairman der Investmentbank Goldman Sachs und des Ölmultis BP Gatt ist besorgt über die schwierigen aktuellen WTO-Verhandlungen (Doha-Runde): "Die momentane Lage ist ernst." Sollte die WTO-Ministerkonferenz im Dezember ein Fehlschlag werden, nähme "das gesamte System des freien Welthandels Schaden". Verantwortlich dafür seien vor allem opportunistische Politiker in vielen Ländern und die Globalisierungsgegner von Organisationen wie Attac, die die öffentliche Debatte dominierten. http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?r=211552&sid=&aktion=jour_pm Erstellt von: Hagen, letzte Änderung: Freitag, 18. November 2005 [23:23:59 UTC] von Hagen | Impressum / Copyright |
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