Attac München lädt ein zur
Winterschule
Samstag, 13.01. und Sonntag, 14.01.2007
EineWeltHaus München, Schwanthalerstraße 80, U4/U5 Theresienwiese
Kontakt und Anmeldung:
Zur Deckung unserer Unkosten (Fahrtkosten, Raummieten) freuen wir uns über eine freiwillige Spende (Richtsatz je nach Möglichkeit 5 - 20 €).
Geplanter Ablauf
Samstag 13. Januar
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10:00-11:00
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Ankommen / Vorstellung der ReferentInnen
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11:00-13:00
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Einführung in internationale Steuern (Silke Ötsch)
Eigenarbeit und Solidarische Ökonomie – Unterstützendes im vermeintlich Widersprüchlichen (Kurt Horz)
Zeitbank für München (Martin Schmidt-Bredow)
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13:00-14:30
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Mittagspause
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14:30-16:30
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Currency Transaction Tax (Ralf Stempel)
Paulo Freire Pädagogik und die Solidarische Ökonomie (Fritz Letsch)
Regionalwährungen ergänzen den Euro (Rolf Merten / Isabella Maria Weiss)
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16:30-17:00
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Kaffeepause
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17:00-19:00
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Argumentationstraining zur Tobin/Spahn-Steuer (Silke Ötsch)
EU-Ratspräsidentschaft (Stefan Hügel)
Fishbowl zur solidarischen Ökonomie mit Einleitung durch den Künstler Joachim Trapp
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19:00-23:00
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Markt der Möglichkeiten / Kulturelles Abendprogramm
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Sonntag 14. Januar
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11:00-13:00
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Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus (Dagmar Embshoff)
LETS-Tauschsysteme / Weltladen (Gabriele Jentsch / Angelika Metius)
Kapitalismus als Religion - die fragwürdigen Grundlagen der Volkswirtschaftslehre (Harry Klimenta)
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13:00-14:00
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Mittagspause
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14:00-16:00
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Konsumentenboykotte (Harro Honolka)
Solidarisches Wohnen und Wirtschaften am Beispiel Ökozentrum Verden & Aller Wohnen e.G. (Dagmar Embshoff)
Wie wir Gewinner des Wandels werden (Harry Klimenta)
Offene Probe des Attac-Chors
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16:00-17:00
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Abschlussrunde und Ausklang durch Attac Chor
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Veranstaltungsprogramm
Workshops zur Solidarischen Ökonomie
Paulo Freire Pädagogik und die Solidarische Ökonomie (Fritz Letsch)
Paulo Freires Art der Ermächtigung durch angeleitetes Autonomes Lernen wird heute in vielen Bereichen eingesetzt. In der gemeinsamen Arbeit fehlen oft die Grundlagen und Kriterien für gemeinschaftliches Wirtschaften. Zur Lern-Autonomie würde autonomes, aber gemeinschaftliches Wirtschaften passen.
Solidarische Ökonomie regt viele Träume an, hat auch schon reichlich Geschichte :
Der „Theorie-ArbeitsKreis Alternative Ökonomie“ hatte in den 70er Jahren die Entwicklung in Deutschland und im umgebenden Europa studiert und Informationen zwischen Alternativbewegung, Handwerken, Genossenschaften, Fahrradläden, ... bis zur Ökobank und Fairsicherungen gesammelt und ausgetauscht.
In Tauschringen wie LETS wird die Phantasie der Produzenten angeregt, den eigenen Talenten nachzugehen und Angebote zu formulieren. Wie kann aber auch die entsprechende Nachfrage angeregt werden ?
Nach ein paar Grundinformationen und einer Runde zu den Interessen der Beteiligten werden wir in partizipativer Forschung an unsere Grundlagen gehen.
Zeitbank für München (Martin Schmidt-Bredow)
In organisierter Nachbarschaftshilfe können Menschen sich gegenseitig Hilfeleistungen erbringen - ähnlich wie in den Tauschringen - aber zusätzlich die geleisteten Stunden auf einer ZEITBANK ansparen, die bei eigenem Bedarf, aber auch bei Krankheit und Alter mit Gegenleistungen in Anspruch genommen werden können. Gesucht werden Mitmacher für einen baldigen Start.
Mit "Zeitbank für München" hat der Referent den 1. Preis der Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München gewonnen.
Kapitalismus als Religion - die fragwürdigen Grundlagen der Volkswirtschaftslehre
In allgemeinverständlicher Sprache wird verdeutlicht, wie schnell sich die Wirtschafts-"Wissenschaft" in Widersprüche verwickelt, wie unhaltbar ihre Grundannahmen sind und mit welcher Dreistigkeit die Mängel ignoriert werden. Es zeigt sich schnell : Ökonomische Effizienz ist ein mangelhaftes Konstrukt, unsere Geld- und Finanzordnung ist instabil und nur Autisten können den Konkurrenzmechanismus zur Koordinierung der Zukunft unserer Gesellschaft vom Zügel lassen. Doch nicht einmal über die Ursachen des Zinses herrscht Einigkeit.
Und sollte man angesichts "unsichtbarer Hände" oder einer gottgleichen Verehrung des Geldes den Kapitalismus nicht mit den Begriffen der Religionswissenschaften analysieren ? Um die Tiefe der notwendigen Veränderungen sowie die Vorbedingungen zu deren Durchsetzung zu erkennen, ist das wahrscheinlich notwendig.
Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus (Dagmar Embshoff)
Was ist Solidarische Ökonomie, welche Formen und Beispiele gibt es? Und: welche Chancen und Grenzen bietet dieser Ansatz in Zeiten eines globalisierten Kapitalismus ?
Im Workshop wird es auch um die Bewegungen und Aktivitäten für Solidarische Ökonomie in anderen Ländern und die Dynamik zu dem Thema hier in Deutschland nach dem Kongress Solidarische Ökonomie, der Ende November diesen Jahres in Berlin stattgefunden hat, gehen.
Regionalwährungen ergänzen den Euro (Rolf Merten / Isabella Maria Weiss)
In Deutschland sind in den letzen drei Jahren 15 regionale „Gutscheinwährungen“ als Ergänzung zum Euro entstanden. Der „Chiemgauer“ ist wohl der Bekannteste, „Sterntaler“, „Kirschblüte“, „Berliner“ „Roland“, „Regio im Oberland“ sind weitere Namen solcher Initiativen. Isabella Maria Weiss wird ganz aktuell über die Einführung des Regio in München berichten. Neben einer Stärkung von Regionalisierungsprozessen der Wirtschaftskreisläufe als Ergänzung zur Globalisierung haben diese Initiativen gemeinsam eine kritische Haltung zum gegenwärtigen auf Zins- und Zinseszins basierten Geldsystem. Sie erkennen die strukturell angelegten Probleme im gegenwärtigen Finanzsystem unserer Gesellschaft und der gesamten Welt.
Diese kritische Haltung ist im Übrigen in den monotheistischen Religionen seit Jahrtausenden verankert und die Menschheit scheint dieses wichtige Wissen in den letzten hundert Jahren zu verlieren. Es gilt, neue Spielregeln für Geld zu schaffen, um der Menschheit insgesamt nicht nur ein Leben in relativem Wohlstand zu ermöglichen, sondern auch um das Überleben auf unserem Planeten zu sichern. Regional angelegte Gutscheinwährungen bieten außerdem die Möglichkeit, zum gegenwärtigen Zeitpunkt selber tätig zu werden, statt auf eine Einsicht und Impulse von Politikern oder staatlichen Stellen zu hoffen und zu warten.
Neben einer Stärkung von Regionalisierungsprozessen der Wirtschaftskreisläufe als Ergänzung zur Globalisierung haben diese Initiativen gemeinsam eine kritische Haltung zum gegenwärtigen auf Zins- und Zinseszins basierten Geldsystem.
Eigenarbeit und Solidarische Ökonomie - Unterstützendes im vermeintlich Widersprüchlichen (Kurt Horz)
In München haben sich im Jahr 2006, auf Initiative der Anstiftung, mehrere Akteure zum Münchner Netzwerk offner Werkstätten und Ateliers zusammengeschlossen. Damit wird das Ziel verfolgt, dem Kreis der Akteure mit ihren verschiedenartigen Angeboten eine größere Öffentlichkeit zu verleihen. Gleichzeitig wird potenziellen Besuchern, die größtenteils Laien sind, die große Vielfalt von Möglichkeiten in München aufgezeigt, wo sie nach ihren persönlichen Vorstellungen und Plänen handwerklich und künstlerisch tätig werden können. Dabei lassen sich die Akteure von der Überzeugung leiten, dass die Besucherinnen und Besucher durch das Tätigsein, neben dem ästhetischen oder praktischen Nutzen ihrer Arbeiten, eine Stärkung ihrer Persönlichkeit erfahren (empowerrment), sowie Schlüsselkompetenzen erwerben und vertiefen, die für eine (nachhaltige) Lebensgestaltung immer wichtiger werden.
Der Workshop will aufzeigen, wie die Förderung vermeintlich rein persönlicher Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten dem Gemeinwohl dient und gleichzeitig Handlungsalternativen in sich immer schneller globalisierenden Lebenszusammenhängen eröffnet.
Wie wir Gewinner des Wandels werden (Harry Klimenta)
Vorgestellt werden unter anderem systematische Untersuchungen der Erfolgsbedingungen vergangener sozialer Bewegungen. Diese Ergebnisse muss sich Attac zu Herzen nehmen - sonst scheitert das Netzwerk. Weitere zentrale Thesen, die in der Veranstaltung diskutiert werden : Wie "verkaufe" ich Erfolge und Misserfolge ? Wie und warum sollten Erfolge dargestellt werden ? Welche gibt es überhaupt ? Welche Rolle spielt Bildungsarbeit, wie ist sie zu professionalisieren ? Warum sind welche Themen gut oder schlecht für soziale Bewegungen ?
Solidarisches Wohnen und Wirtschaften am Beispiel Ökozentrum Verden & Aller Wohnen e.G. (Dagmar Embshoff)
Seit Mitte der 90er Jahre wurden in Verden solidarökonomische Wohn- und Arbeits-Projekte aufgebaut und in Formen gegossen, die eine Privatisierung des gemeinsam Geschaffenen langfristig verhindern und gemeinsame Werte (Ökologie, Soziales) verankern sollen. Um welche Projekte es geht, wie sie ineinander greifen und welche Erfahrungen wir damit gemacht haben, soll in dem Workshop in Wort und Bild gezeigt und diskutiert werden.
Fishbowl zur solidarischen Ökonomie mit Einleitung durch den Künstler Joachim Trapp
Eine Fishbowl ist eine sehr einfache, aber oft dynamische Alternative zu einer Podiumsdiskussion, bei der ein innerer und ein äußerer Stuhlkreis aufgebaut wird damit ein Diskussionskreis entsteht. Im inneren Kreis stehen 4-6 Stühle und im äußeren Kreis Stühle für die restlichen Teilnehmer. Nur die Teilnehmer im Innenkreis dürfen diskutieren, die Teilnehmer im Außenkreis können sich aber jederzeit zu gleichberechtigt Beteiligten an der inneren, diskutierenden Runde machen. Wenn sich ein Teilnehmer aus dem Außenkreis an der Diskussion beteiligen will, dann muss er sich entweder auf einen freien Stuhl im Innenkreis setzen oder stellt sich hinter einen Stuhl. Diese Person auf dem Stuhl darf ihren Gedanken noch zu Ende formulieren und muss anschließend den Kreis verlassen. Die andere Person nimmt dann diesen Platz ein. In der Praxis entwickelt sich nach einer anfänglichen Unsicherheit ein Kommen und Gehen, ohne dass dadurch die Debatte abbricht.
Eingeleitet wird dieser fishbowl durch eine Einführung in des Thema „teilen“ von dem Künstler Joachim Trapp.
LETS-Tauschsysteme und der Laden im EineWeltHaus (Gabriele Jentsch / Angelika Metius)
Sie heißen entweder Tauschring, Tauschbörse, Tauschzeit, Talentetauschkreis oder einfach nur LETS. Teilnehmer von Local Exchange und Trading Systemen tauschen auf der Basis einer geldlosen Zeitwährung Dienstleistungen und Waren aus. Eingebunden in ein weltweites Netzwerk sind Tauschringe Einrichtungen der Selbsthilfe und bürgerschaftlicher Selbstorganisation und als gesellschaftlicher Faktor nicht mehr wegzudenken.
Der von LETS Teilnehmern gegründete Laden im EineWeltHaus wirtschaftet nach sozialen und gerechten Gesichtspunkten. Als einziges Geschäft in München bietet er seine second hand Ware gegen Zeitwährung an. In erster Linie jedoch verkauft er fair gehandelte Produkte und Geschenke aus aller Welt.
Markt der Möglichkeiten
Abgerundet wird das Angebot zur solidarischen Ökonomie durch den Markt der Möglichkeiten auf dem verschiedene Initiativen ihre Arbeit vorstellen und Werbung in eigener Sache machen können.
Workshops zur Kampagne internationale Steuern
Einführung in internationale Steuern (Silke Ötsch)
Internationale Steuern - Vermögende und transnationale Konzerne besteuern, demokratische Gestaltungsfreiräume zurückgewinnen.
Die zunehmend ungleiche Verteilung der Steuerlasten auf Lohn- und Verbrauchsteuern und die steuerliche Entlastung von Vermögenden und transnationalen Konzernen ist nur ein Indiz das zeigt, dass Steuersysteme schlecht konzipiert sind: sie sind auf den Nationalstaat mit seiner abgeschlossenen Volkswirtschaft eingestellt und nicht auf eine globalisierte Weltwirtschaft.
Während transnationale AkteurInnen die Vorteile verschiedener nationaler Steuersysteme ausnutzen und Regierungen gegeneinander ausspielen, ist ein Großteil der Bevölkerung örtlich gebunden und muss für die Verluste einspringen, und zwar über einen Verlust an öffentlichen Leistungen oder durch höheren Steuerzahlungen.
Internationale Steuern sind ein Mittel, mit dem diese Schieflage beseitigt werden kann und über deren Lenkungswirkung Entwicklungen beeinflusst werden können.
Im Kontext der Finanzierung der Entwicklungsziele der UN hat die Diskussion um die Einführung internationaler Steuern neuen Schwung bekommen. Mit der Flugticketabgabe wurde die erste internationale Steuer umgesetzt. Aktuelle Bestrebungen zielen auf die Implantierung der Tobin-Steuer ab; internationale Umweltsteuern wie die CO2- oder die Emissionssteuer für Flugzeuge werden diskutiert, ebenso wie die Bekämpfung von Steuerflucht.
Im Workshop wird das Konzept der internationalen Steuer erklärt sowie verschiedene aktuelle Steuervorschläge vorgestellt, auf den politischen Prozess der Einführung eingegangen und die Aktivitäten der bundesweiten Kampagnengruppe internationale Steuern von Attac vorgestellt.
Currency Transaction Tax (Ralf Stempel)
"Die Currency Transaction Tax", kurz CTT, ist eine Fortentwickelung der Tobin Steuer. Sie stellt damit nicht nur eine klassische Attac-Forderung dar, sondern auch eine wesentliche Form internationaler Steuern. Aufgrund vorhandener Rahmenbedingungen scheint die Einführung der CTT derzeit möglich und günstig.
Dies gilt es näher zu beleuchten. Im Rahmen des Workshops soll eine Einführung in diese internationale Steuer gegeben und auf die beiden Funktionen Einnahmengenerierung und Lenkungswirkung hingewiesen werden. Hierzu wird unter anderem auch kurz auf die Arten und die Akteure der Finanzmärkte eingegangen werden. Schließlich soll versucht werden, gemeinsam die Schwierigkeiten bei der (EU-weiten) Einführung und Handhabung der CTT zu erörtern.
Argumentationstraining zur Tobin/Spahn-Steuer (Silke Ötsch)
Die Tobin/Spahn-Steuer ist eine wichtige Forderung, weil sie in die Funktionsweise der Finanzmärkte eingreift, und damit in den Kern der neoliberalen Globalisierung. Sie verhindert Finanzkrisen und nimmt Superreichen das Geld ab um es für Entwicklungszwecke zu nutzen. Obwohl die Steuer ausgearbeitet ist und nun eingeführt werden muss, geschieht dieses nicht - unter anderem weil ein Großteil der Bevölkerung nichts davon weiß.
Die TeilnehmerInnen des Workshops werden aktiv in einem Rollenspiel und in der Diskussion üben, die Tobin-Steuer kurz und knapp zu erklären. Wie können Gegenargumente entkräftet werden ?
Workshops zu anderen Themen
Konsumentenboykotte (Harro Honolka)
International aufgestellte Firmen entziehen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, indem sie im großen Maßstab Steuern vermeiden - leider ganz legal. Was tun ? Der Referent schlägt vor, dass Attac-München Kaufboykotte gegen besonders dreiste Steuervermeider organisiert. Wie, wann, mit welchen Zielen und mit welchen Argumenten soll in diesem Workshop diskutiert werden.
EU-Ratspräsidentschaft (Stefan Hügel)
Im Jahr 2007 hat Deutschland - neben dem G8-Vorsitz - auch die EU-Ratspräsidentschaft inne. Diese wird durch die jeweilige Regierung immer auch dazu genutzt, eigene Schwerpunkte zu setzen.
Die Schwerpunkte der deutschen Ratspräsidentschaft werden sein :
- Wirtschaftsthemen, beispielsweise Energie und Klimaschutz
- EU-Außenbeziehungen, beispielsweise Kosovo und Nahost
- EU-Verfassung: die Fortsetzung des Verfassungsprozesses
Außerdem wird es Veranstaltungen zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung der römischen Verträge geben, in deren Rahmen auch eine Erklärung zur Zukunft der EU aus Sicht der Staats- und Regierungschefs abgegeben werden soll.
In dem Workshop wollen wir einleitend die Schwerpunktthemen der Ratspräsidentschaft darstellen. Davon ausgehend wollen wir die Planungen bei Attac diskutieren und gemeinsam überlegen, welche Aktionsmöglichkeiten es in München dazu gibt.
Erstellt von: b:0;, letzte Änderung: Donnerstag, 11. Januar 2007 [17:11:25 UTC] von b:0; | Impressum / Copyright