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nato-sicherheitskonferenz 2002
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gezeitenwechsel - ein politisches ritual anläßlich der nato-sicherheitskonferenz in münchen
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Auszug aus dem Flugblatt "Gezeitenwechsel". Ansprechpartnerinnen: Hanna Lauterbach (Attac München) und Martina Kaiser Von der Logik des Krieges zur Kultur des Friedens und der Gerechtigkeit Heute, am 2. Februar 2002 ist ein alter heidnischer Feiertag Imbolc, Brigid oder in späterer christlicher Zeit Lichtmeß genannt-, an dem unsere Vorfahrinnen und Vorfahren die reinigende, belebende und inspirierende Kraft der Brunnen und Quellen, der Bäche, Flüsse, und Seen feierten. |
Bis zum Jahr 2010 befinden wir uns offiziell in der "UN-Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit". Die derzeitige weltpolitische Entwicklung hin zu einer Akzeptanz des Krieges als Mittel zur Lösung von Konflikten läßt die Hoffnung auf eine Kultur des Friedens und der Gerechtigkeit in weite Ferne rücken.Wir wollen jedoch an dieser Vision und diesem Weg festhalten, weil sie für das Überleben der Menschheit eine wichtige Voraussetzung sind. Wir beschwören heute die Kraft des Wassers, das uns heilig ist. Möge die Einsicht, dass die neoliberale Globalisierung keine Freiheit, sondern Ungerechtigkeit, Verwüstung und einen globalen Polizeistaat bringt, wie der Tropfen des Regens in die Erde in das Bewußtsein der Menschen sickern und ein Strom werden, der die Macht der multinationalen Konzerne wegspült, die ihr Gewinnstreben über die Bedürfnisse von Mensch und Mitwelt setzen. Möge uns das Netzwerk von Flüssen, Bächen und Meeren, das uns mit allem Leben verbindet und versorgt, ein Vorbild sein für eine vernetzte Zukunft in Achtung voreinander und vor der Erde, von der wir leben. Möge die Liebe zu dieser Welt und ihren ewigen Kreisläufen in den Herzen der Menschen wieder zu strömen beginnen, wie die Wasser der Welt, die alles erinnern. |

