EU-Agrarpolitik und Fluchtursachen - Silvia Reckermann

Alle reden von „Fluchtursachen bekämpfen“: Wir schaffen sie! – Wie die EU Agrarpolitik den Weltmarkt aufmischt und die Ernährungssouveränität untergräbt.

28.11.2016

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Alle reden von „Fluchtursachen bekämpfen“: Wir schaffen sie! – Wie die EU Agrarpolitik den Weltmarkt aufmischt und die Ernährungssouveränität untergräbt.

Die Subventionierung der Landwirtschaft in der EU erfolgt weitgehend nach dem Gießkannenprinzip. Nur ein kleiner Teil wird für die Förderung des ökologischen Landbaus eingesetzt. Ab 2020 werden die Mittel wieder neu verteilt. Dabei geht um viele Milliarden Euro, um Natur und Umweltschutz in Europa und – nicht weniger wichtig – Um die Auswirkung auf die Ernährung der Weltbevölkerung.
Eine Grundfrage lautet: Wollen wir mit Agrarüberschüssen die Länder des Südens überschwemmen? Oder wollen wir eine Agrarpolitik, die auf nationale und regionale Ernährungssouveränität setzt, die dem Freihandel Grenzen setzt und einen Schutz der jeweils einheimischen Wirtschaft ermöglicht? Wie muss sich die Agrarpolitik ändern, um möglichst wenig Schaden anzurichten? Welchen Beitrag zur Ernährungssouveränität sollte eine Handelspolitik leisten? Was kann die Zivilgesellschaft tun zugunsten des Prinzips „Öffentliche Gelder für öffentliche Leistungen!“

Referentin:
Silvia Reckermann, Nord Süd Forum München

Das Attac-Palaver richtet sich an alle an dem jeweiligen Thema interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Das Palaver findet monatlich statt, meist am letzten Montag des Monats. Es bietet Informationen, Überlegungen und Gelegenheit zur Diskussion. Es dient der eigenen Meinungsbildung zu dem, was geschieht.

Fragen oder Vorschläge zum Palaver bitte an: Achim Brandt, palaver(at)attac-m.org, Tel. 0174-3223616

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